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Auf der Suche nach Sonnenschein

Trimbach SATUS – Turnerinnen im Engadin

Schlechtwetterbedingt eine Stunde später als ursprünglich vorgesehen, trafen sich kürzlich zwölf SATUS – Turnerinnen am Bahnhof Olten. Wir liessen uns trotz regnerischem Wetter und schlechten Prognosen die Laune nicht verderben. Der Zug brachte uns nach Zürich, wo
wir Richtung Chur umstiegen. Jetzt folgte ein gediegenes Frühstück. Champagner, Orangensaft, frische Butterzöpfe, Butter, Konfitüre und Käse, alles war vorhanden und bestens organisiert worden. Ganz herzlichen Dank. So verging die Zeit wie im Flug und bald erreichten wir Chur. Mit der Rhätischen Bahn ging die Reise weiter nach Samedan. Draussen regnete es mehr oder weniger weiter, wir hofften immer noch auf eine Wetterbesserung. In Samedan hatte der Regen wirklich aufgehört und der Himmel schien zumindest für den Moment weniger grau. Weiter ging es nach Punt Muragl. Dass der direkte Weg nicht immer am Schnellsten zum Ziel führt, erlebten wir hier, erreichten aber problemlos etwas später unser Ziel. Mit der Bahn steuerten wir Muottas Muragl an, den Ausgangspunkt unserer Wanderung. Auf halbem Weg nach oben trauten wir unseren Augen kaum, es schneite! Oben angekommen, knipsten wir schnell ein paar Beweisfotos (Schnee am 12. August!) und verzogen uns ins warme Restaurant. Irgendwann reichte der Blick wieder hinunter ins Tal, der Schneefall hatte praktisch aufgehört. Jetzt nahmen wir den Wanderweg unter die Füsse. Wir schlugen den Weg zum unteren Schafberg ein und weiter bis zur Alp Languard. Bei der Schafberghütte waren nicht die Aussicht und der Picknickplatz gefragt, sondern ein Platz im Innern des warmen Gebäudes. Heisse Getränke und eine währschafte Gerstensuppe waren sehr begehrt. Am Nachmittag besserte sich auch das Wetter etwas und so wanderten wir gestärkt bei trockener Witterung weiter. Die nächste Wanderpause verbrachten wir sogar bei teilweise blauem Himmel und wärmenden Sonnenstrahlen, die wir genüsslich auskosteten. Nun folgte der Abstieg durch den Wald nach Pontresina. Hier steuerten wir unsere Unterkunft an und bezogen gemütliche Zimmer. Die Zeit bis zum Abendessen wurde individuell genutzt. Für einen Spaziergang durchs Dorf oder einen Apéro blieb genügend Zeit. Danach genossen wir ein feines Essen und liessen es uns gut gehen. Nach dem Essen war man frei, das zu tun, worauf man noch Lust hatte. Am Sonntagmorgen blinzelte die Sonne zwischen grauen Wolken hervor und versprach zumindest für den Start unserer Wanderung trockene Füsse. Die Etappe führte uns heute von Pontresina zum Stazersee und weiter nach St. Moritz. Am Stazersee blies uns ein kalter Wind entgegen, die Regenwolken hingen schon wieder tief. So blieb auch das Picknick vom Sonntag im Rucksack und wir steuerten den Bahnhof St. Moritz an. Hier verstauten wie unsere Rucksäcke in den Schliessfächern und spazierten hinauf in den Ort. Vorbei am Hotel Palace, den teuren Geschäften und luxuriösen Häusern suchten wir uns eine gemütliche Ecke, um die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges individuell zu verbringen. Die meisten suchten ein Restaurant auf um sich erstmal wieder aufzuwärmen. Bei Kaffee und Kuchen oder einer warmen Suppe kein Problem. Danach blieb noch genügend Zeit um beispielsweise das Segantini-Museum zu besuchen, durchs Dorf zu spazieren oder im Bierzelt einzukehren. Rechtzeitig waren wir am Bahnhof und nahmen den Heimweg unter die Räder. Der Zug führte uns ins Unterengadin und durch den Vereinatunnel durchs Prättigau nach Landquart. Umsteigen und weiter nach Zürich ging die Fahrt. Ein letztes Mal den Zug wechseln und schon bald näherten wir uns Olten. Zwei schöne, interessante Tage gingen zu Ende und werden uns noch lange in guter Erinnerung bleiben.

06 Damenwanderung Engadin

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