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Turnerreise SATUS und STV 2007

Am Samstag 22. September besammelten sich sechzehn gestandene Turner des STV und des SATUS Trimbach, in der Absicht, gemeinsam ein gemütliches, aber auch mit sportlichen Aktivitäten gespicktes Wochenende zu verbringen. Um 06:40h ging es, mit dem Zug von Olten, via Biel und La Chaux-de-fonds nach Muriaux. Dort gab es im Hôtel du National erstmals eine unplanmässige Pause bei Weisswein und Kaffee, welche durch die Wirtin mittels selbstgebackener Wähe und Früchtekuchen vom Vortag (alles zum Nulltarif), noch zusätzlich versüsst wurde. Bei wunderschönem Wetter, ging es dann endlich los. Nach kurzer Wanderung, fand auf dem Rocher des Sommêtres, mit seiner wunderschönen Aussicht auf den Doubs, ein regelrechtes Photoshooting statt. Die Wandergruppe musste in verschiedenen Aufstellungen auf dem Felsen posieren, während die vielen Fotografen (aus den eigenen Reihen) dutzende von Bildern schossen. Schliesslich wurde die Wanderung, mit dem steilen, glitschigen Abstieg zum Doubs, dann doch noch fortgesetzt. Dieser für die Kniegelenke ziemlich anspruchsvolle Abschnitt, wurde von einem Teil der älteren Garde dankbar ausgelassen. Vom malerisch am Wasserfall gelegenen Restaurant zur alten Mühle von Les Theusseret, wo das Personal mit köstlich duftenden, aufwändigen Fischgerichten dermassen beschäftigt war, dass es keine Zeit zum Getränkeservieren fand, ging es dann weiter dem Doubs entlang zum Klubhaus der Kanuten, auf dessen Feuerstelle sich dann wieder die gesamte Gruppe, zum gemeinsamen Mittagessen aus dem Rucksack, einfand. Die Frage um "bräteln", oder "nicht bräteln", wurde, nach längerem Hin und Her, mit einem relativ klaren "Nein" beantwortet. Auf der Gartenterrasse des Hôtel du Doubs, im nahe gelegenen Goumois, gab es noch einen Drink und eine kurze Diskussion über Sinn und Unsinn der dort als Spezialität angepriesenen Cuisses des Grenouilles (Froschschenkel), bevor es dann, vorbei an entlegenen Bauernhöfen und riesigen Pferdekoppeln mit schönen, stämmigen Freibergern, nach Les Pommerats und schliesslich nach Le Bémont ging, wo der erste Wandertag endete.
Im Hôtel Le Régional, wurden zuerst die trockenen Kehlen befeuchtet und dann die Schläge in der Jugendherberge bezogen. Nach einem währschaften Abendessen, das auch in vegetarischer Ausführung und mit Supplément zu haben war, wurde an einem Tisch relativ leise "Schnutz" (eine Art Jass) gespielt und am anderen, wahrscheinlich ein wenig lauter, über Gott und die Welt diskutiert, was um zirka 22:50h mit einem vehementen Verweis auf die Hausordnung, ein abruptes Ende fand. Ein Teil der Gruppe vergnügte sich anschliessend noch beim Dartspiel und lauter, ziemlich rockiger Musik aus der Jukebox im Le Régional, bis, nach demjenigen für die Pizza, auch beim Servierpersonal der Ofen aus und um zirka 01:15h endlich Schlafenszeit war.
Gestärkt durch das reichhaltige Frühstück und den guten Kaffee in der Jugendherberge, ging es dann bei schönstem Sonnenschein, durch die Weiten der Franches Montagnes (Freiberge) zum malerischen Etang de la Gruyère, wo Kneippen (man kann nämlich barfuss um den ganzen Teich gehen) zu einem der angesagtesten Naturerlebnisse zählt. Die Wanderung führte weiter, bis zu einem schönen, mit wenigen, schattigen Tannen besetzten Weideplatz in der Nähe von Pré-Petitjean, wo diesmal zu Mittag gebrätelt und ein wenig Sonne getankt wurde. Anschliessend ging es weiter nach La Combe, wo die, mit der Bahn antransportierten, Trottinets und Sturzhelme in Empfang genommen und, nach kurzer Pause im nahe der Station gelegenen Restaurant, zum Einsatz gebracht wurden. Nun begann eine rasante, holprige Talfahrt durch die Combe du Tabeillon, vorbei an einer der wenigen Eisenbahnspitzkehren der Schweiz, hinunter nach Glovelier, das, allen Passanten freundlich zuwinkend, in Richtung Bahnhof durchquert wurde. Dort wurden Trottinets und Sturzhelme abgegeben. Nach einer letzten, kurzen Rast im Hôtel Restaurant de la Gare, wurde der Direktzug via Delémont und Basel nach Olten bestiegen. Da war dann der wunderschöne, erlebnisreiche Ausflug, der nebst leichtem Muskelkater, Sonnenbrand und sonstigen Wehwehchen, viel für den Teamgeist gebracht hatte, um 20:09h zu Ende.

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